Gabriele Möller-Kuhlmann, auch bekannt unter dem Künstlernamen GeKa, ist Malerin und Bildhauerin. Geboren 1949 in Münster (Westfalen), studierte sie Medizin an der Technischen Hochschule Aachen (RWTH Aachen) und promovierte dort 1980. Nach ihrer ärztlichen Laufbahn widmete sie sich ganz der Kunst. Sie lebt und arbeitet heute in Ettlingen und Berlin.
Ihre künstlerische Tätigkeit begann bereits in den 1980er Jahren. Als Autodidaktin startete sie mit Aquarellen, bevor sie zunehmend mit unterschiedlichen Materialien experimentierte. Unter der Anleitung von Lothar Rumold entdeckte sie die Holzbildhauerei für sich, ohne dabei ihre Malerei aufzugeben.
Das Werk von Möller-Kuhlmann zeichnet sich durch eine große Experimentierfreude aus, das den Einsatz vielfältiger Materialien einschließt. Neben der reinen Acrylmalerei und Holzskulpturen arbeitet sie u.a. mit Eisen, Rost, Fundstücken und seit einigen Jahren mit Polyesterglas. Besonders prägend ist die Verbindung von Natur und Künstlichkeit: Holzskulpturen, die an die Dimensionen des Baumstammes gebunden sind, treffen auf die grenzenlosen Möglichkeiten des Polyesterglases. Aus diesem Spannungsfeld entsteht eine eigenständige Formensprache, die vom Kontrast der Materialien und Farben lebt. Die Titel ihrer Werke nehmen in besonderer Weise Bezug zum Inhalt und sind Teil der Arbeiten.
Diese spiegeln eine konsequente Suche nach Ausdruck und Transformation wider – zwischen organischer Natürlichkeit und künstlicher Transparenz, zwischen Begrenzung und Freiheit.